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Venedig

In Italien haben die Fotografen früh das Erbe der Vedutenmaler angetreten, um die anschwellende Zahl an Touristen zu bedienen, die vor allem aus den nördlicheren Gegenden Europas, besonders aus England und Deutschland, das Erbe der Antike, aber auch das pittoreske Italien gesucht haben. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand von alters her Rom. Die kunstbeflissenen Engländer und die sich kunsthistorisch bildenden Deutschen reisten aber auch bald nach Florenz, das noch vor 1900 einen Höhepunkt an Popularität erreichte. Doch das romantische Interesse bediente immer noch am besten Venedig, dessen zerfallende Paläste, malerische Kanäle und Gondeln auch den Fotografen „malerische“ Motive boten. Im Marburger Bestand sind es Konvolute von Carlo Naya (1816-1882) und Carlo Ponti (1820-93), welche diesen Blick auf die Stadt besonders repräsentieren.



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Carlo Naya: Venedig, Vedute der Piazetta mit Gondel
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Giovanni Battista Brusa: Venedig, Blick auf Santa Maria della Salute
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Giovanni Battista Brusa: Venedig, Molo San Marco
 
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Carlo Ponti: Venedig, Dogenpalast
 
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Carlo Naya: Venedig, die Palazzi Foscari, Giustinian und Rezzionico vom Canal Grande
 
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Paolo Salviati: Blick vom Dogenpalast auf S. Giorgio




 

 

[in Bearbeitung]

Zuletzt aktualisiert: 10.01.2012 · Stengerv

 
 
 
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