Bestände des Bildarchivs
Seit seiner Gründung obliegt es dem Bildarchiv, kunstgeschichtliche Dokumentarfotografien anzufertigen, zu sammeln, zu pflegen und in möglichst guter Qualität an die Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Der Bestand umfaßt inzwischen rund 1,7 Millionen Aufnahmen auf Glasplatten und Filmen jeden Formats, überwiegend in Schwarzweiß, zum Teil aber auch in Farbe. Die Schwerpunkte liegen auf der Kunst und Architektur in Deutschland und Europa.
Der zum großen Teil digital erschlossene Bestand des Bildarchivs Foto Marburg und die Bestände weiterer Kultureinrichtungen sind im Internet abrufbar über die Bilddatenbank: Bildindex der Kunst und Architektur
Bestandsausbau
In den zurückliegenden 25 Jahren (1984-2008) ist der
Sammlungsbestand des Bildarchivs um jährlich durchschnittlich 30.000
Aufnahmen gewachsen.
Rund 470.000 Negative und Diapositive sind aus übernommenen Archiven erwachsen, rund 205.000 durch
Anfertigung von Neuaufnahmen hinzugekommen. Der Sammlungsausbau hat
also zum größeren Teil der Sicherung wertvoller älterer Aufnahmen und
zu einem geringeren, nicht weniger bedeutsamen Teil der Bereitstellung
neuer Aufnahmen gedient. Nicht wenige Bestandsmengen werden am
Bildarchiv in Form von Dauerleihgaben bevorratet.
Gesamtbestand
Der Gesamtbestand des Bildarchivs setzt sich im Jahr 2008 wie folgt zusammen:


